Trauerbegleitung
Verlust, Trennung und Abschied sind Lebenssituationen, mit denen viele nur schwer umgehen können. Menschen können in tiefe Trauerkrisen geraten. Betroffene, aber auch ihnen Nahestehende, fühlen sich dem tiefen Schmerz gegenüber oft hilflos. Trauernde sind häufig sich selbst überlassen und somit isoliert und einsam.
Trauer ist eine Notwendigkeit, sie wendet Not ab. Sie ist oft leichter in Gemeinschaft mit anderen Menschen zu durchleben. In einem Vorgespräch versuchen HospizmitarbeiterInnen und Betroffene gemeinsam, die geeignete Form der Hilfe herauszufinden.
Koordination Trauerbegleitung
Ich begleite Trauernde, koordiniere unsere Trauerangebote und engagiere mich in der Netzwerkarbeit. Nachdem ich die Hospiz-Gruppe »Albatros« schon seit einigen Jahren als ehrenamtliche Hospiz- und Trauerbegleiterin unterstützen durfte, freue ich mich sehr, nun hauptamtlich den Trauerbereich mitzugestalten.
Meinen beruflichen Schwerpunkt hatte ich in den letzten Jahren in der Behindertenhilfe. Diese intensive Zeit hat mich gelehrt, wie wichtig verlässliche, individuelle Unterstützung in krisenhaften Lebensphasen ist. Als Palliativpsychologin und durch meine Erfahrung bei den verwaisten Eltern und trauernden Geschwistern möchte ich dieses Wissen nutzen, um Trauernden einen geschützten Raum zu bieten und gleichzeitig unsere Ehrenamtlichen fachlich zu begleiten und zu unterstützen.
Direkter Kontakt
Für Fragen rund um die Trauerbegleitung bei Albatros erreichen Sie mich telefonisch direkt unter (0821) 5080635 oder per E-Mail:
Trauercafé
Trauercafé bedeutet einen Raum zu haben, der ausdrückt: Ich kann dort hingehen, ich kann mehr oder weniger aktiv dabei sein, ich kann kommen solange es mir gut tut. Es bedeutet auch, hier sind keine großen Worte nötig, denn jeder weiß wie schwer der Abschied und wie mühsam der Neuanfang ist. Die Teilnahme ist offen und zwanglos.
Für wen ist das Trauercafé
- Offene, zwanglose Runde zum Reden und/oder Zuhören
- Feste Termine alle drei Wochen
Trauergesprächskreis
Die Betroffenen treffen sich in regelmäßigen Abständen. Gemeinsam sprechen sie über Trauer, lassen Tränen fließen und geben auch Wut, Selbstvorwürfen, Anklagen, Schuld- und Schamgefühl den erforderlichen Raum. In vertrauter Gemeinschaft können neue Lebenswege aufgespürt werden. Teilnahme nur nach Vorgespräch möglich, Auskunft und Anmeldung in der Geschäftsstelle.
Für wen ist der Gesprächskreis
- Trauer in Gemeinschaft
- Fortlaufender Erfahrungs- und Gruppenprozess für alle, die einen großen, schmerzlichen Verlust erlitten haben
- Regelmäßige Treffen
Trauergruppe für Kinder und Jugendliche
In der offenen Trauergruppe treffen sich Kinder und Jugendliche, die vom Tod eines nahestehenden Menschen betroffen sind. Wir bieten den Kindern und Jugendlichen einen geschützten Ort, an dem sie Zeit und Raum für sich haben. Hier können sie sein, wie sie es wollen und brauchen. Mit Spielen, Malen, durch Bewegung und im Gespräch können sie ausdrücken, was sie bewegt: Trauer, Wut, viele Fragen und auch das Bedürfnis wieder zu lachen.
Dieses Angebot kann ihnen ermöglichen, ihren individuellen Trauerweg zu finden, aber auch, sich Schritt für Schritt ihren eigenen Träumen fürs Leben wieder anzunähern. Anmeldung erforderlich, nähere Informationen in der Geschäftsstelle.
Für wen ist die Trauergruppe für Kinder und Jugendliche
- Kinder und Jugendliche
- Geschützter Raum für Kinder und Jugendliche, an dem sie Zeit für sich haben
- Monatliche Treffen
- Ansprechpartner auch für Eltern